🎨 1. Entwicklungsansatz
FlutterFlow
- Visueller Drag-&-Drop-Builder
- Logiken, States und API-Calls können ohne tiefes Programmierwissen erstellt werden
- Ideal für schnelle Prototypen oder MVPs
- Automatische UI-Generierung durch AI-Tools
Traditionelle Entwicklung
- Vollständige Kontrolle über Code
- Komplexere Architekturentscheidungen möglich
- Längere Einarbeitung, langsameres Tempo
- Code muss vollständig selbst geschrieben und gepflegt werden
Fazit: FlutterFlow senkt die Einstiegshürde massiv und beschleunigt frühe Entwicklungsphasen, während klassische Entwicklung maximale Flexibilität bietet.
⚡ 2. Geschwindigkeit & Effizienz
FlutterFlow
- Sehr hohes Tempo beim Bauen von Screens
- Wiederverwendbare Komponenten
- Sofortiges Live-Previews
- AI-gestützte Code-Generierung spart Stunden
Traditionell
- Setup, Architektur & Boilerplate kosten viel Zeit
- Änderungen dauern länger, besonders bei UI
- Teams werden oft größer
- Testing & Debugging sind umfangreicher
Fazit: Für Geschwindigkeit ist FlutterFlow fast unschlagbar.
🛠 3. Technische Möglichkeiten
FlutterFlow
- Basierend auf Flutter → Performance sehr gut
- Viele integrierte Widgets
- Custom Code möglich (Dart)
- Grenzen: sehr komplexe oder extrem individuelle Funktionen erfordern Code
Traditionell
- Keine Limits
- Absolute Freiheit bei Architektur, Animationen, Integrationen
- High-end Apps wie Instagram, TikTok, Airbnb werden weiterhin klassisch entwickelt
Fazit: Bei extrem individuellen Apps bleibt klassischer Code überlegen.
💰 4. Kosten & Ressourcen
FlutterFlow
- Weniger Entwickler nötig
- Solo-Founder oder kleine Teams können komplette Apps bauen
- Geringere Kosten für Entwicklung & Wartung
- Subscription-Kosten je nach Plan
Traditionell
- Hohe Entwicklerkosten
- Größere Teams → Projektmanagement notwendig
- Teurer bei langen Entwicklungsphasen
Fazit: FlutterFlow gewinnt klar im Preis-Leistungs-Verhältnis.
🧩 5. Wartung & Updates
FlutterFlow
- Änderungen können ohne Deployment direkt gebaut werden
- Strukturierte Builder-Logik erleichtert Updates
- Gefahr: Bei sehr vielen Custom-Code-Blöcken wird es unübersichtlich
Traditionell
- Wartung erfordert technisches Know-how
- CI/CD Pipelines müssen gepflegt werden
- Flexibel, aber zeitintensiv
Fazit: FlutterFlow ist einfacher zu pflegen – solange der Code-Anteil begrenzt bleibt.
🌍 6. Community & Ökosystem
FlutterFlow
- Schnell wachsende Community
- Viele Tutorials, Templates, Plugins
- Starke Verzahnung mit Supabase, Firebase & APIs
Traditionell
- Riesiges, seit Jahren bestehendes Netzwerk
- Frameworks wie SwiftUI, Flutter oder React Native verfügen über tiefgreifende Ökosysteme
- Unzählige Libraries und Tools
Fazit: Klassische Entwicklung ist reifer, FlutterFlow holt aber extrem schnell auf.
🏆 Fazit: Was ist besser?
Es gibt kein „one size fits all“ – aber klare Tendenzen:
FlutterFlow ist besser, wenn…
- du schnell ein MVP brauchst
- du wenig Budget oder ein kleines Team hast
- du eine App visuell entwickeln möchtest
- du ein Solo-Founder bist
- du mit AI arbeitest, um Prozesse zu beschleunigen
Traditionelle Entwicklung ist besser, wenn…
- die App extrem komplex wird
- du maximale Kontrolle über Code und Performance brauchst
- bestehende Systeme tief integriert werden müssen
- ein großes Entwicklerteam vorhanden ist
🔮 Ausblick
No-Code/Low-Code ist kein Ersatz für klassische Entwicklung – aber ein mächtiger Beschleuniger. Immer mehr Projekte starten in FlutterFlow und wachsen anschließend mit Custom Code weiter. Die Zukunft liegt in hybriden Ansätzen, bei denen visuelle Tools und traditioneller Code nahtlos zusammenarbeiten.
Wer heute Apps entwickeln möchte, sollte beide Welten verstehen – und bewusst entscheiden, welcher Weg der richtige für das eigene Projekt ist.
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